Sonnencreme, Pflaster und Schmerzmittel gehören in jedes Gepäck. Dennoch fehlen in vielen Reiseapotheken genau diese 5 entscheidenden Dinge.

Urlaub soll erholen – kleine gesundheitliche Probleme können die Auszeit jedoch schnell belasten. Eine gut vorbereitete Reiseapotheke hilft, Beschwerden früh zu behandeln und entspannter zu reisen.
Viele Reisende packen die klassischen Bestandteile einer Reiseapotheke ein – vergessen dabei jedoch oft die Dinge, die unterwegs besonders hilfreich sein können. Elektrolyte, Blasenpflaster, Augentropfen, Lippenpflege mit UV-Schutz oder eine Medikamentenliste nehmen wenig Platz weg, können im Urlaub aber einen großen Unterschied machen. Dieser Beitrag zeigt, welche häufig übersehenen Helfer in keiner Reiseapotheke fehlen sollten und wie sich typische Reisebeschwerden besser vermeiden lassen.
Statt nur Wasser Bei Hitze, langen Reisetagen oder Magen-Darm-Beschwerden verliert der Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Mineralstoffe. Viele Reisende trinken dann mehr Wasser – fühlen sich aber trotzdem erschöpft. Elektrolyte helfen dabei, den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt schneller auszugleichen und gehören zu den am häufigsten vergessenen Bestandteilen einer Reiseapotheke.
Vor der ersten Blase Blasenpflaster werden oft erst eingesetzt, wenn die Haut bereits aufgerieben ist. Dabei sind sie besonders wirksam, wenn sie schon bei ersten Druckstellen verwendet werden. Gerade bei Wanderungen, Städtetrips oder langen Urlaubstagen können sie verhindern, dass aus einer kleinen Reibung ein schmerzhafter Begleiter für den Rest der Reise wird.
Für Flugzeug und Klimaanlage Trockene Flugzeugluft, Klimaanlagen und lange Autofahrten können die Augen stark belasten. Besonders Kontaktlinsenträger kennen das Problem: Brennen, Trockenheit oder gereizte Augen treten oft genau dann auf, wenn keine Apotheke in der Nähe ist. Ein kleines Fläschchen Augentropfen nimmt kaum Platz weg, wird aber häufig vergessen.
An Sonnencreme denken die meisten Menschen. Die Lippen werden dagegen oft übersehen. Dabei reagieren sie besonders empfindlich auf Sonne, Wind und trockene Luft. Eine Lippenpflege mit UV-Schutz kann helfen, schmerzhafte Reizungen oder Sonnenbrand an den Lippen zu vermeiden.
Der vermutlich am meisten unterschätzte Punkt der gesamten Reiseapotheke. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte eine Liste mit Medikamentennamen, Wirkstoffen und Dosierungen dabeihaben – idealerweise digital und in Papierform.
Der Grund: Im Ausland sind deutsche Markennamen oft unbekannt. Im Notfall kann eine Medikamentenliste Ärzten oder Apotheken helfen, schneller die richtige Unterstützung zu finden.
Viele Reiseapotheken enthalten die offensichtlichen Dinge. Die wirklich hilfreichen Helfer werden dagegen häufig vergessen. Wer vor der Reise noch einmal prüft, ob diese fünf Punkte im Gepäck sind, ist für viele typische Urlaubssituationen deutlich besser vorbereitet.
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Dr. med. Beatus Buchzik, MBA
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