Sommerhitze erhöht die betriebliche Brandgefahr. Schützen Sie Akkus, lagern Sie Gefahrstoffe kühl und unterweisen Sie Mitarbeiter für den Ernstfall.
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Sommerliche Hitze und Trockenheit belasten die Belegschaft und lassen das betriebliche Brandrisiko drastisch steigen. Da ausgetrocknete Materialien und überhitzte Geräte schnell verheerende Entstehungsbrände auslösen können, ist sommerlicher Brandschutz ein essenzieller Bestandteil der Arbeitssicherheit. Dieser Beitrag analysiert die primären Risikofaktoren und zeigt konkrete organisatorische sowie technische Präventionsmaßnahmen auf.
Die sommerliche Brandgefahr in Betrieben resultiert primär aus der physikalischen Austrocknung von Materialien und der thermischen Überlastung technischer Komponenten. Kritische Risikofaktoren wie unsachgemäß gelagerte Lithium-Ionen-Akkus, Heißarbeiten und unachtsames Verhalten im Außenbereich verlangen nach gezielten Gegenmaßnahmen. Durch die Umsetzung organisatorischer Anpassungen – wie der Kühlung von Ladezonen, der täglichen Entsorgung von Verpackungsabfällen und der Einrichtung sicherer Raucherbereiche – können Entstehungsbrände effektiv verhindert werden. Im Schadensfall sichert das strikte Einhalten der Rettungskette (Alarmieren, Retten, Löschen) die Schadensbegrenzung.
Sommerliche Brände entstehen meist durch thermische Vorbelastung in Kombination mit technischem Versagen oder menschlichem Fehlverhalten:
Zur Risikominimierung müssen folgende Sicherheitsvorgaben im Betrieb umgesetzt werden, bei deren Konzeption und Überwachung kaer Unternehmen als externer Partner unterstützt: [4]
(Rettungskette nach ASR A2.2) [5]
Sollte es dennoch zu einem Entstehungsbrand kommen, schützt schnelles Handeln Leben und Betriebsanlagen. kaer bietet hierzu die rechtlich vorgeschriebenen Ausbildungen für Beschäftigte an:
Brandschutz im Sommer erfordert kein neues System, sondern die saisonale Anpassung bestehender Routinen. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet (gemäß ArbSchG und ASR A2.2), die Gefährdungsbeurteilung bei extremen Hitzeperioden zu aktualisieren. Einfache präventive Maßnahmen schützen Beschäftigte, sichern die Gebäudesubstanz und erhalten die Arbeitsfähigkeit. Als starker Partner unterstützt kaer Betriebe hierbei aktiv und bietet die entsprechende Ausbildung zum Brandschutzhelfer an.
[1] VdS Schadenverhütung GmbH. (2019) Publikation der deutschen Versicherer (GDV e.V.) zur Schadenverhütung: Lithium- Batterien https://vds.de/fileadmin/Website_Content_Images/VdS_Publikationen/vds_3103_web.pdf
[2] & [4] Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. (2019). Betrieblicher Brandschutz in der Praxis (DGUV Information 205-001). https://www.bghm.de/fileadmin/user_upload/Arbeitsschuetzer/Gesetze_Vorschriften/Informationen/205-001.pdf
[3] Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. (2006). Betreiben von Arbeitsmitteln (DGUV Regel 100-500, Kapitel 2.26: Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren). https://publikationen.dguv.de
[5] Bundesministerium für Arbeit und Soziales. (2022). Technische Regeln für Arbeitsstätten: Maßnahmen gegen Brände (ASR A2.2). https://www.baua.de/DE/Angebote/Regelwerk/ASR/ASR
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