Erfahre, welche Risiken beim Radfahren im Arbeits- und Dienstweg bestehen und wie Unternehmen die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden gezielt verbessern können

Fahren deine Mitarbeitenden regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zu Terminen? Dann spielt Sicherheit auch auf dem Arbeits- und Dienstweg eine wichtige Rolle. Welche Risiken bestehen und wie du sie reduzieren kannst, erfährst du hier.
Fahrradfahren im Arbeitsalltag wird immer beliebter – bringt aber auch Risiken im Straßenverkehr mit sich. Durch Aufklärung, geeignete Maßnahmen und sichere Rahmenbedingungen können Unternehmen dazu beitragen, Wegeunfälle zu reduzieren und nachhaltige Mobilität sicher zu gestalten.
Immer mehr Beschäftigte nutzen das Fahrrad für den Arbeitsweg oder für dienstliche Fahrten. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern fördert auch Gesundheit und Bewegung im Alltag. Gleichzeitig entstehen neue Sicherheitsfragen: Verkehrsunfälle, schlechte Sichtverhältnisse oder unsichere Fahrbedingungen können Risiken erhöhen.
Der Weg zur Arbeit beginnt nicht erst am Werkstor. Auch der Arbeits- oder Dienstweg gehört zu den Situationen, in denen Sicherheit eine wichtige Rolle spielt. Deshalb ist das Thema Fahrradfahren im Kontext von Arbeitsschutz und Prävention zunehmend relevant.
Unternehmen können durch Information, Sensibilisierung und geeignete Rahmenbedingungen dazu beitragen, dass Mitarbeitende sicher unterwegs sind.
Im Arbeitsschutz wird zwischen Arbeitsweg (Wegeunfall) und Dienstweg unterschieden.
Der Arbeitsweg beschreibt den direkten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Kommt es hier zu einem Unfall, kann dieser unter bestimmten Voraussetzungen als Wegeunfall gelten.
Ein Dienstweg liegt vor, wenn Beschäftigte im Auftrag des Arbeitgebers unterwegs sind – zum Beispiel bei Terminen, Botengängen oder anderen dienstlichen Fahrten.
In beiden Fällen kann Versicherungsschutz bestehen, wenn die Fahrt unmittelbar mit der beruflichen Tätigkeit verbunden ist.
Radfahrende sind im Straßenverkehr besonders verletzlich. Verschiedene Faktoren können das Unfallrisiko erhöhen.
Häufige Gefährdungen sind zum Beispiel:
Gerade in Städten gehören Fahrradunfälle zu den häufigsten Ursachen für Wegeunfälle im Straßenverkehr.
Sicherheit auf dem Fahrrad beginnt bereits bei der Vorbereitung des Arbeitswegs.
Wichtige Maßnahmen sind beispielsweise:
Auch ein Fahrradhelm kann helfen, das Risiko schwerer Kopfverletzungen deutlich zu reduzieren.
Unternehmen können ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten, um sichere Arbeitswege zu fördern.
Mögliche Maßnahmen sind:
Dabei geht es nicht darum, Fahrradfahren einzuschränken – im Gegenteil. Ziel ist es, nachhaltige Mobilität zu unterstützen und gleichzeitig Sicherheitsrisiken zu reduzieren.
Der Arbeitsweg mit dem Fahrrad wird immer beliebter. Er fördert Gesundheit, reduziert Stress und unterstützt eine nachhaltige Mobilität. Gleichzeitig bringt der Straßenverkehr Risiken mit sich, die nicht unterschätzt werden sollten.
Unternehmen, die Mitarbeitende über sichere Arbeitswege informieren und Prävention fördern, tragen dazu bei, Unfälle zu vermeiden und eine verantwortungsvolle Mobilitätskultur zu stärken. Sicherheit beginnt dabei nicht erst im Betrieb – sondern schon auf dem Weg dorthin.
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Christopher Korzin
Arbeitsmedizinische Vorsorge und Förderung für dich und deine Kollegen.
Gefahren und Unfälle am Arbeitsplatz vermeiden.
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Rücken- und physische Gesundheit. Der Hauptursache für Fehlzeiten vorbeugen.